DIQZ | ZERTIFIZIERUNG ISO 20252
Zertifizierung ISO 20255: Best Practice für die Markforschung

Eine Zertifizierung nach ISO 20252 hat zahlreiche Vorteile für Marktforschungsinstitute. Sie fördert das Prozessbewusstsein und einheitlich stabile Forschungsprozesse und regelt diese nach dem Vorbild der Best Practice. Somit wird die Prozessqualität und die Transparenz der Forschung stetig verbessert. Das stärkt das Vertrauen in die Forschungsergebnisse und die Wettbewerbsfähigkeit.

Die ISO 20252 ist der internationale branchenspezifische Qualitätsstandard für Markt-, Meinungs- und Sozialforschung. Die neue Norm legt konkrete Anforderungen an das Qualitätsmanagement und das Projektmanagement, sowie an den gesamten Forschungsprozess, von der Datenerhebung über von die Datenverarbeitung und der Analyse bis hin zur Berichterstattung fest. Es werden konkrete Anforderungen an Qualitätssicherungsmaßnahmen in unterschiedlichen Phasen des Forschungsprozess, sowie eine strukturierte und transparenten Dokumentation gefordert.

Was kann eine Zertifizierung nach ISO 20252 leisten?

Marktforschungsinstitute können sich nach einer Zertifizierung nach ISO 20525 durch das DIQZ als Qualitätsanbieter vom Wettbewerb differenzieren. Nach ISO 20252 zertifizierte Unternehmen lassen die Einhaltung von hohen internationalen Qualitätsstandards durch eine neutrale Stelle überwachen und festigen dadurch das Vertrauen der Öffentlichkeit in ihre Forschungsstudien.

Welchen internen Nutzen erzeugt die Einführung des Qualitätsstandards ISO 20252?

  • Mit der Einhaltung der ISO 20252 legt das Institut eine professionelle und reproduzierbare Vorgehensweise des Forschungsprozesses fest. Jedes Forschungsprojekt ist somit für andere Mitarbeiter transparent und jederzeit nachvollziehbar.
  • Nachhaltige Veränderung der Organisation durch optimierte und qualitätsgesicherte Forschungsprozesse und Validität der Ergebnisse
  • Das Management kann sich auf einheitliche Prozesse verlassen und sich deshalb auf die Steuerung und die Kundenberatung konzentrieren
  • Vermeidung von Fehlern durch einheitliche, stabile Verfahren. Somit muss weniger nachgearbeitet werden.
  • Zunehmend wird bei Ausschreibungen, vor allem bei öffentlichen Institutionen, danach gefragt, ob eine Zertifizierung nach ISO 20252 vorliegt. Sie erhöhen durch die Zertifizierung deutlich die Auftragswahrscheinlichkeit für ihr Unternehmen.
  • Eine Zertifizierung dient nachhaltig zur Qualitätssicherung und stärkt somit das Vertrauen der Öffentlichkeit und vor allem der Auftraggeber in die Marktforschung.

Die relevanten Informationen zur Zertifizierung werden über unser Prüfzeichen für die Öffentlichkeit transparent gemacht.

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Welches Marktforschungsinstitut kann nach ISO 20252 zertifiziert werden
und welche Voraussetzungen müssen eingehalten werden?

Markt-, Meinungs- und Sozialforschungsunternehmen, die einen normenkonformen Forschungsprozess eingeführt haben und die geforderten dokumentierten Informationen nachweisen, können sich vom Deutschen Institut für Qualität und Zertifizierung (DIQZ) prüfen lassen. Im Rahmen eines Voraudits können sie sich bereits vor der Zertifizierung einen Überblick verschaffen bezüglich des Reifegrades ihres Qualitätsmanagementsystems. Eine Zertifizierung ist sowohl für kleine und große Institute als auch Full Service Institute und Spezialisten geeignet.

Welche Normenpunkte werden bei einer Zertifizierung nach ISO 20252 geprüft?

Die ISO-Norm 20252 enthält allgemeine Anforderungen und Maßgaben für Marktforschungsinstitute insbesondere zu nachstehenden Themen:

  • Organisation und Verantwortung
  • Rekrutierung von neuen Panelteilnehmern
  • Vertraulichkeit und Transparenz
  • Methoden der Rekrutierung
  • Quellen der Rekrutierung
  • Validierung der Identität
  • Struktur und Größe
  • Umgang mit den Profildaten der Panelteilnehmer
  • Management des Access Panels
  • Incentives
  • Pflege und Aktualisierung der Profildaten von Panelteilnehmern
  • Stichprobenziehung
  • Fragebogen
  • Pretest und Übersetzung
  • Einladungen zur Teilnahme an Forschungsprojekten
  • Validierung der Daten
  • Berichterstattung an Auftraggeber
  • Pflichten gegenüber den Panelteilnehmern
  • Pflichten gegenüber den Auftraggebern

Wo kann die Norm eingesehen werden?

Alle  Anforderungen, die im Rahmen der Zertifizierungen geprüft werden, sind in der ISO 20250 Norm enthalten. Die ISO 20252 ist leider nicht kostenlos erhältlich. Über den Beuth Verlag kann die Norm Online bestellt werden.

Warum sollte sich Ihr Unternehmen für eine Zertifizierung ISO 20252
durch DIQZ entscheiden?

Ihre Vorteile ➦

Kundenorientierung

Kundenorientierung wird bei uns GROSS geschrieben.
Wir sind flexibel und gehen auf Ihre Wünsche gerne individuell ein!

Expertise

DIQZ arbeitet ausschließlich mit erfahrenen und motivierten Lead-Auditoren mit langjähriger Berufserfahrung.

Beratung

Wir lassen Sie bei einer in Ihrem Unternehmen noch vorhandenen Abweichungen zur Norm nicht alleine. Gerne stehen wir Ihnen bei der Behebung von Abweichungen, der Erstellung von erforderlichen Dokumenten und bei der Einführung von Prozessen zur Verfügung.

Prüfzeichen

Unser attraktives und anerkanntes Prüfzeichen können Sie ohne Aufpreis für ihre Marketingaktivitäten verwenden. Das schafft Vertrauen bei Neukunden und bindet Bestandskunden.

Hohe Qualität zu niedrigem Preis

Mit DIQZ können Sie im Vergleich zu anderen Zertifizierungsgesellschaften (TÜV, DEKRA, SGS, etc.) 20 bis 40 Prozent an Zertifizierungskosten einsparen. Wir haben unsere Prozesse optimiert und verzichten auf kostspielige Akkreditierungen.

ZERTIFIZIERUNG ISO 20252
So läuft Ihre ISO 20252 Zertifizierung ab:

  • Voraudit (optional)

    Bei uns können Sie sich entscheiden, ob Sie vor der Zertifizierung ein Voraudit wünschen.

    Der DIQZ Auditor führt auf Ihren Wunsch ein Voraudit in Ihrem Unternehmen durch. Sie erhalten somit bereits vor der Zertifizierung kostbare Informationen über den Status Quo bzgl. der Einhaltung der Norm ISO 20252 in Ihrem Institut. In Abhängigkeit von den Ergebnissen kann im Anschluss die Zertifizierung eingeleitet werden.
    Für den Fall, dass der Auditor Divergenzen entdeckt hat, die vor einer Zertifizierung abgestellt werden müssen, können wir Sie auch hierbei unterstützen.

  • Stufe 1 Audit

    Die Themenbereiche und Prozesse, die im Rahmen der Zertifizierung geprüft werden und die erforderlichen Ansprechpartner stellen wir Ihnen im Vorfeld durch unseren Auditplan bereit.
    Das Zertifizierungsverfahren verläuft in zwei Stufen. Im sogenannten Stufe 1 Audit prüft der DIQZ Auditor, ob die Dokumentation Ihres Qualitätsmanagementsystems den Anforderungen der Norm ISO 20252 entspricht.

  • Stufe 2 Audit

    Sofern hier alle Anforderungen im Rahmen des Stufe 1 Audits erfüllt sind, wird in der Stufe 2 die praktische Anwendung und Wirksamkeit auditiert. Grundlage für das Audits ist ein detailierter Auditplan der dem Unternehmen im Vorfeld zur Verfügung gestellt wird.
    In Abhängigkeit der Unternehmensgröße und er Erhebungsmethoden entscheidet der Auditor, ob die Stufe 1 und Stufe 2 getrennt oder hintereinander durchzuführen sind.

  • Prüfbericht und Zertifizierung

    Nach erfolgreicher Zertifizierung erhält Ihr Unternehmen unser DIQZ Zertifikat und ein Prüfzeichen für das Qualitätsmanagementsystem gemäß ISO 20252. Es bescheinigt die Normkonformität und Funktionsfähigkeit Ihres Qualitätsmanagementsystems.

  • Überwachungsaudit

    Im Rahmen jährlicher Überwachungsaudits überprüfen wir die kontinuierliche Optimierung der Prozesse, die Aufrechterhaltung der Normkonformität in Ihrem Unternehmen und die Umsetzung der im Vorjahres-Prüfbericht aufgeführten Punkte.

Wie hoch ist der Zertifizierungsaufwand?
Der Zertifizierungsaufwand hängt in erster Linie von folgenden Parametern ab:

  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Anzahl der Standorte
  • Komplexität der Forschungsleistung
  • Feld-Erhebungsmethoden

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FAQ:
Vorteile und Aufgaben der ISO 20252 Zertifizierung

Das IWD wurde am 12.06.2019 nach ISO 20252 erfolgreich zertifiziert und trägt mit der Verleihung der Zertifizierungsurkunde durch das Deutsche Institut für Qualität und Zertifizierung DIQZ das Gütesiegel der Markt-, Meinung- und Sozialforschung.

“Für uns war das Zertifizierungsverfahren zum einen eine perfekte Gelegenheit viele bereits etablierte Maßnahmen zur Qualitätssicherung in ein strategisches Qualitätsmanagementsystem zu integrieren und auf der anderen Seite eine Vielzahl von Prozessabläufen und Dokumentationen auf den Prüfstand zu stellen. Die Professionalisierung des QM verbessert deutlich die Qualitätstransparenz gegenüber unseren Kunden”

so Marcus Körner, geschäftsführender Gesellschafter des IWD Marktforschungsinstitutes.

Quelle: https://www.iwd-marketresearch.de

Im Gegensatz der bekannten DIN EN ISO 9001 Zertifizierung, die ein allgemeines Qualitätsmanagement dokumentiert, ist die ISO 20252 branchenspezifisch explizit für die Markt-, Meinungs- und Sozialforschung entwickelt worden. Das zugrunde liegende Regelwerk, das mit weit über 100 Teilaspekten den gesamten Forschungsprozess umfasst, wurde dabei seit 2006 von ausgewiesenen Branchenexperten entwickelt und 2019 zur heute gültigen Form überarbeitet. Es berücksichtigt die speziellen Anforderungen der Branche und definiert als „good rese-arch practice“ die methodischen Anforderungen an die Anbieter von Dienstleistungen der Markt-, Meinungs- und Sozialforschung.

Da jedoch die ISO 20252 noch nicht in allen berichten bekannt ist entscheiden sich einige Marktforschungsinstitute für beide Zertifizierungen. Da die ISO 9001 eher allgemeine Anforderungen und die ISO 20252 branchenspezifisch enthält, lassen sich beide Normen mit nur geringem Mehraufwand im Rahmen einer Kombi-Zertifizierung durchführen.

Grundsätzlich kann jeder ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) einführen. Die Norm beschränkt sich dort nicht nur auf große Industrieunternehmen, auch kleine Firmen mit nur drei Mitarbeitern, Kinos, Gaststätten, Apotheken oder Vereine können ein gut etabliertes QMS haben.

Die Motive zur Einführung eines QMS sind so vielfältig, wie die Unternehmen selbst.  Diese können sein:

  • Vorgaben von Lieferanten,
  • Einstiegsvoraussetzungen, um mit externen Partnern/Behörden zusammenarbeiten zu können,
  • Der Wunsch nach strafferen Prozessen und deren Transparenz, auch um eine gute und schnelle Einarbeitung neuer Mitarbeiter zu gewährleisten,
  • Prüfsiegel ISO 9001 für Marketingzwecke,
  • Sicherung der Arbeitsplätze durch das positive Image nach außen,
  • Kostenreduktion und damit die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit.

Die Integration des QMS ist jedoch keine Garantie dafür, dass Ihr Unternehmen eine bessere Qualität als die Mittbewerber herstellt oder über eine bessere Wettbewerbspositionierung verfügt.Eine fehlende Akzeptanz durch interne Barrieren, auch vom Management aus, hat negative Folgen und der gewünschte Erfolg bleibt aus. Hier ist es, wie bei der Einführung einer neuen Software. Jeder einzelne Mitarbeiter muss von dem System überzeugt sein. Mitarbeiter sollen mit in denQMS-Planungsprozess integriert werden, um so die optimale Verbesserungstaktik in alle Bereiche des Unternehmens zu verteilen.

Vorteile eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) aus den verschiedenen Sichten:

Unternehmen Mitarbeiter Kunden
    • Klare Übersicht der internen Abläufe und dadurch transparente Arbeitsweise, auch mit Vorteilen bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter
    • Festlegung der Zuständigkeiten und Schnittstellen fördert die Zusammenarbeit
    • Kostensenkung durch Fehlervermeidungund kontinuierlichen Verbesserungen (KVP)
    • Regelmäßige Verbesserungen mit sich wiederholenden Kontrollen
    • Erhöhung der Kunden-zufriedenheit durch Fehlervermeidung oder Fehlererkennung durch QM-Kontrollen
    • Durch die klar definierten Führungsstrukturen, Verantwortlichkeiten und Prozessbeschreibungen vereinfacht sich die interne Abstimmung und Kommunikation.JederMitarbeiter kennt seine Prozessschritte und Verantwortlichkeiten
    • Förderung der Mitarbeiter durch Beteiligung am Design desQMS und der aktiven Mitwirkung am KVP.
    • Arbeitsplatzsicherung in Form von Einhaltung der Qualitätsrichtlinien
    • Motivation durch Übertragung von Verantwortlichkeiten
    • Der Kunde erkennt am Qualitätssiegel ISO 9001, dass in diesem Unternehmen „Qualität“ einen hohen Stellenwert einnimmt
    • Die Transparenz der Ergebnisse aus dem QMS schafft Vertrauen auf längere Sicht
    • Eine langfristige, vertrauens-volle Kundenbeziehung durch gestiegenes Ansehenbeim Kunden
    • Wer sich mit den Themen der Zukunft auseinandersetzt und dem Kunden die langfristige Perspektive der Zusammenarbeit bietet wird auch höhere Einnahmen aus diesen Vorteilen erzielen

 

Zuerst werden wir das Wort Qualitätsmanagement splitten, in Qualität und Management, später fügen wir es wieder zusammen.

Was ist Qualität?  Auf historische Definitionen aus verstaubten Lektüren wollen wir an dieser Stelle verzichten und uns voll und ganz dem wirklichen Verständnis zuwenden.

Qualität ist eine variable Größe und hängt von den jeweiligen Anforderungen ab. Das heißt, dass Qualität immer subjektiv ist und von Anwender/ Nutzer unterschiedlich interpretiert werden kann. Sie finden vielleicht das Auto mit dem Stern, als die einzige Marke, die qualitativ hochwertige Fahrzeuge herstellt. Ihr Nachbar, der Herr Schmidt, ist jedoch kompletter Verfechter von japanischen Autos. Wer hat nun Recht? Ganz eindeutig, Beide! Hier zeigt sich, dass nur die jeweiligen Anforderungen und Erwartungen eines Einzelnen erfüllt sein müssen, damit das Wort Qualität in dem jeweiligen Bereich seinen Platz findet. Wir halten fest, Qualität ist die Symbiose aus Kundenanforderungen und dem Erfüllungsgrad.

Die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung wird immer über das Ergebnisdefiniert.Also ist das Produkt am Ende der Herstellung für den Verbraucher/Kunden perfekt oder ist in dem Herstellungsprozess ein Fehler passiert, welcher durch eine sorgsame Erstellung hätte nicht passieren dürfen.

Nun zu dem Teil des Managements. Dies bedeutet führen, planen, lenken und steuern der Prozesse im Unternehmen um einen sichtbaren Erfolg herbeizuführen.

Somit ist Qualitätsmanagement das Zusammenspiel von Führung, Planung, Lenkung und Steuerung der Unternehmensprozesse, um die Kundenanforderungen möglichstfehlerfrei zu erfüllen. Ein Fehler, der noch vor Einführung eines Produktes eliminiert werden kann, ist kostengünstiger, als ein Produktionsfehler, wenn das Produkt schon am Markt ist. Hier greift das Prinzip des Qualitätsmanagementsystems (QMS) und versucht durch seine klaren, transparenten Vorschriften die Prozesse im Unternehmen deutlich und verständlich anzulegen, zu dokumentieren und somit die Prozesse für die Mitarbeiter anschaulich auszudrücken damit keine Fehldeutungen passieren.

Sie haben sich dafür entschieden, Ihr Unternehmen langfristig erfolgreich auszurichten und wollen ein Qualitätsmanagementsystem einführen? Bevor Sie jedoch loslegen können, empfiehlt es sich die folgenden Schritte zu beachten und in die weitere Planungeinfließen zu lassen.

Als jahrelanger Berater von kleinen und mittelständischen Unternehmen kennen wir die Problematik des ersten Schrittes. Wir führen Sie in unserer Beratung an die Anforderungen der Norm heran und lassen Sie mit Ihren Fragen nicht allein.

Die DIN EN ISO 20252 erfordert keine offizielle Nennung eines Qualitätsmanagement-beauftragten in Ihrem Unternehmen, jedoch hat sich aus der Erfahrung gezeigt, dass eine verantwortliche Person die Leitung des Projektes übernehmen sollte. Der Qualitäts-managementbeauftragte (QMB) ist in diesem Fall der Ansprechpartner für alle Themen und Anforderungen bezüglich Ihres QMS, sowohl intern als auchextern. Wer die Aufgabe als QMB übernimmt,hat die Chance sich beruflich weiter zu entwickeln,durch die Erkenntnisse und Erfahrungen, die sich bei der Arbeit in neuen Themengebieten ergeben.

Die Einführung eines QMS ist ganz klar als ein Projekt zu einzustufen. Projekte stechen durch ihre Einmaligkeit, Begrenztheit der Ressourcen oder auch dem interdisziplinären Handeln hervor. Die Begrenztheit der Ressource Zeit soll hier weiter erläutert werden. Es ist möglich, ein QMS in einem Monat oder im Zeitraum bis ein Jahr einzuführen. Dies hängt ab von der Unternehmensgröße, vom Reifegrad der Organisation und vor allem auch der Bereitschaft aller Mitarbeiter bei der Umsetzung der Anforderungen.

Eine rechtzeitige Kontaktaufnahme mit der von Ihnen bevorzugten Zertifizierungsstelle ist noch vor Beginn der Einführung des QMS zu empfehlen. Die Zertifizierungsstellen brauchen eine gewissen Vorlaufzeit, um mit Ihnen die Audit-Termine zu vereinbaren.

Wir sind der richtige Ansprechpartner und stehen Ihnen bei Fragen zur Einführung des QMS als auch zur Zertifizierung jederzeit zur Verfügung.Wir bieten beide Dienstleistungen kompetent und kostengünstig aus einer Hand, auch kurzfristig.

Sie haben intern den QMB benannt. Der Termin für das externe Audit steht. Wie geht es jetzt weiter?

Der QMB hat jetzt die Aufgabe, alle erforderlichen Dokumentationen, Prozesse und Grafiken zu erstellen, anzupassen und in den betrieblichen Abläufen zur Anwendung zu bringen.Dies ist die wichtigste Aufgabe um eine spätere Zertifizierung zu erhalten.

Im nächsten Schritt erfolgt das interne Audit. Es bildet einen wichtigen Grundstein für die Managementbewertung und muss sich über das komplette QMS erstrecken. An dieser Stelle können Anpassungen noch einfach vorgenommen werden. Nach dem internen Audit erfolgt das Zertifizierungsaudit.Hierwerden die erarbeiteten Beschreibungen der betrieblichen Abläufe auf Vollständigkeit und Sinnhaftigkeit überprüft.

Des Weiteren ist den Dokumenten ein unternehmensspezifisches Organigramm,  die Beschreibung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses beizulegen.

Ist das Zertifizierungsaudit bestanden, dann stellt die Zertifizierungsstelle dem Unternehmen das Zertifikat aus, dass bei jährlicher Prüfung eine Gültigkeit von drei Jahren besitzt.

Hindernisse bei der Umsetzung des QMS

Der Aufbau des QM-Systems ist von einigen wichtigen Erfolgsfaktoren abhängig. Die Geschäftsführung muss das Projekt und die dafür notwendigen Ressourcen bereitstellen und deren Einführung durch klare Aussagen unterstützen.

Alle involvierten Mitarbeiter sind dazu angehalten während der Einführung konkrete Verbesserungen zu kommunizieren und bei der Umsetzung mitzuhelfen. Diesist auch eine Wertschätzung der jeweiligen Mitarbeiter und kann deren Motivation erhöhen, da sie in das QMS-Projekt einbezogen werden und die Grundsubstanz von Anfang begleiten und verstehen.

Der QMB muss das Qualitätsmanagementsystem sowohl fachlich, wie auch organisatorisch überwachen. Dazu müssen tiefgehende Kenntnisse über Qualitätsmanagement, Normkenntnisse und Methodenkenntnisse im Projektteam vorhanden sein.

Die ISO 20252 sieht eine in regelmäßigen Abständen durchzuführende Managementbewertung vor. Der Begriff und die Anforderungen, die sich aus der Norm ergeben sind nicht klar beschrieben und wir möchten in diesem Abschnitt etwas Licht ins Dunkel bringen.

Aufgabe in diesem Bereich ist die Bewertung des Qualitätsmanagementsystemsdurch die oberste Leitung, sprich der Geschäftsführung. Es werden keine einzelnen Personen bewertet, sondern nur das System. Ferner wird davon abgeraten, die Bewertung durch dem QMB durchführen zu lassen, da er als Verantwortlicher des QMS zu stark selbst involviert ist und deshalb eine objektive Bewertung schwierig erscheint.

Zum Begriff von „regelmäßigen Abständen“, in denen die Managementbewertung durchzuführen ist,findet man auch in der Norm keine klare Aussage.Wir als Zertifizierer verlangen eine jährliche Bewertung des Qualitätsmanagementsystems.Diese Herangehensweise hat sich bei vielen Unternehmen als sinnvoll etabliert.

In der Bewertung wird der Frage nachgegangen, ob das QMS in Leistung und Wirksamkeit den aktuellen Ansprüchen gerecht wird oder eine Anpassung nach Kapitel 9.3.2 der ISO Norm empfehlenswert ist. Inhalt ist auch der Stand der Kundenzufriedenheit und, ob es eine Veränderung der internen und externen Anspruchsgruppen für das Unternehmen gibt, sowie ein Resümee über Leistungen externer Anbieter und Ergebnisse von Überwachungen und Messungen des QMS

Die Ergebnisse der Managementbewertung fließen in den aktuellen und den folgenden Auditberichtenein.

Grundsätzlich sind Arbeitsanweisungen für Ihre Mitarbeiter zu erstellen. Sie enthalten die Beschreibung einer Vorgehensweise um einen Arbeitsprozess auszuführen. Dies erfolgt meistens auch aus dem Grund, dass in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene Fehler im Arbeitsprozess vermieden werden. Des Weiteren sind Arbeitsanweisungen eine optimale Vorgabe für neue Mitarbeiter, um sich schneller und besser in die neuen unternehmensspezifischen Verfahren einarbeiten zu können.

Eine Arbeitsanweisung kann in mehrfacher Form Inhalt von unterschiedlichen Prozessbeschreibungen oder Verfahrensanweisungen sein, aber niemals umgekehrt.

Sie beinhaltet die Integration mehrerer Arbeits-und/oder Verfahrensanweisungen.

In der Prozessbeschreibung wird der Ablauf eines ganzen Prozesses beschrieben inklusive seiner Verantwortlichkeiten und Schnittstellen, Bsp. Einkaufsprozess. Auf die dort enthaltenen Verfahrensanweisungen oder Arbeitsanweisungen wird nur kurz eingegangen oder direkt auf sie verwiesen.

Eine Prozessbeschreibung ist sowohl in schriftlicher als auch grafischer Darstellung möglich. Nutzen Sie bitte immer für die Beschreibung von Prozessen eine durchgängig einheitliche Ausdrucksweise (z.B. bzgl. Organisationseinheit, Produkt, Verfahren etc.). Dadurch sind die Beschreibungen unmissverständlich und schneller zu verstehen.

Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist eine interne Methode, die aber seine volle Wirkungsweise erst in der externen Betrachtung entfaltet.

Der KVP ist nie abgeschlossen, ähnlich dem Stillstand der nie Fortschritt zu bedeuten hat. Eine Veränderung oder Verbesserung kann dabei in kleinen Schritten erfolgen und sich dabei zu einem großen Sprung für das Unternehmen entwickeln.

Warum gilt es diesen Abschnitt in der Norm nicht außer Acht zu lassen?

Der KVP hilft dabei sich aktiv mit der Zukunft und seinen Herausforderungen auseinander zusetzten. Gründe sind oft:

  • die Erhöhung der Kundenzufriedenheit,
  • Steigerung der Produktivität durch Mitarbeiterstimulation,
  • oder der Erhalt von Marktplatzierungen.

Nutzen Sie dabei die Ihnen schon zur Verfügung stehende Ressource, den Mitarbeiter. Erkennt dieinternen Prozesse und ist Ihr kompetentester Berater.

Vorteile des KVP:

  • Motivation der Mitarbeiter, da ihnen gezeigt wird, dass ihre Meinung zählt
  • Wettbewerbsvorteile nach innen und außen
  • Daraus resultierende Arbeitsplatzsicherung

In Teamsitzungen können Ideen, Brainstorming oder auch Visionen genannt werden um einen zukunftsorientierten Ist-Zustand zu simulieren. Dabei stellt man immer die W-Fragen.

  • Wie können wir diesen Prozess verbessern…
  • Was müssen wir machen um …
  • Bis wann soll …
  • Worin müssen wir uns verbessern …
  • Wer hat diese Aufgabe zu übernehmen …

 

Das Problem, dass fast jeder siebter Mitarbeiter schon innerlich gekündigt hat, ist weit verbreitet. Versuchen Sie diese Mitarbeiter wieder zu mobilisieren und geben Sie Anreize,dass sie sich in dem Veränderungsprozess einbringen. Eine Prämie bilden dort eine gute Grundlage, denn auch der MA möchte durch die Ideenbeisteuerung gewürdigt werden. Dies könnte zum Aufbrechen alter Arbeitsmuster führen und Ihren neue Kraft für die Umsetzung geben.

Nutzen Sie diese Instrumente um Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Starten Sie jetzt mit dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess und investieren Sie in Ihre Zukunft.

Nutzen Sie dazu unsere Expertise um schnelle Erfolge aus dem KVP zu erzielen.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.
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