DIQZ | ZERTIFIZIERUNG DIN EN ISO 14001
Zertifizierung ISO 14001: Ressourcen schonen Umwelt schützen

Wir müssen mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen wirtschaften und uns Gedanken machen, welchen ökologischen Fußabdruck wir hinterlassen und wie wir uns in Zukunft positionieren wollen.

Die ISO 14001 ist der internationale Standard für Umweltmanagementsysteme und ermöglicht engagierten Unternehmen durch eine Zertifizierung  von einer neutrale Stelle die Einhaltung und kontinuierliche Verbesserung überprüfen und bestätigen zu lassen.

Im letzten Jahr ist eine Revision, also eine Neuauflage der Norm veröffentlicht worden. Die neue Version ist viel praktikabler, da die Anforderungen der Dokumentationspflicht deutlich reduziert wurde und sie gleichermaßen für Hersteller und Dienstleister geeignet ist.

Was macht ein zertifiziertes Umweltmanagement
nach ISO 14001 aus?

Ein Umweltmanagementsystem unterstützt Ihr Unternehmen durch kontinuierliche Verbesserung seine Umweltleistung und der Einhaltung von gesetzlichen Anforderungen. Der effiziente Einsatz von z. B. Rohstoffen oder Energie, der damit eingehenden Reduzierung von Kosten und seiner transparenten Überprüfung durch jährliche Audits, schafft Vertrauen nach außen und innen. Dieses positive Image macht Sie differenzierbarer gegenüber Ihrem Wettbewerb. Die Beteiligung der Mitarbeiter im Projekt erhöht deren Sensibilisierung zu allen Umweltaspekten in Ihrem Bereich und spiegelt sich durch eine stärkere Bindung an das Unternehmen wider. Eine wiederkehrende Selbst– und Fremdprüfung gibt als Indikator bekannt, ob die geplanten Veränderungen eingetreten sind. Mit dem Erhalt des Zertifikates steigern Sie Ihre ökologische Glaubwürdigkeit bei externen Partnern und der Öffentlichkeit.

  • Mit klar definierten Umweltzielen verbessern Sie die Umweltleistung.
  • Reduzieren Sie Materialien, Emissionen oder Transportwege.
  • Ein unternehmensweiter Umweltgedanke motiviert Mitarbeiter zum Umweltschutz.
  • Mehr Rechtssicherheit und Kalkulierbarkeit von Haftungsrisiken.
  • Verbessern Sie kontinuierlich die Sicherstellung Ihrer Umweltleistungen.
  • Steigern Sie die Wettbewerbsfähigkeit durch das ISO 14001-Zertifikat.

Die relevanten Informationen zur Zertifizierung werden über unser Prüfzeichen für die Öffentlichkeit transparent gemacht.

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Kann Ihr Unternehmen nach ISO 14001 zertifiziert werden
und welche Voraussetzungen müssen eingehalten werden?

Die ISO 14001 kann aufgrund der prozessorientierten Vorgehensweise gleichermaßen für Produkthersteller und Dienstleitungsunternehmen unterschiedlichster Größe angewendet werden. Besonders jedoch im B2B-Bereich ist eine Zertifizierung gemäß ISO 14001 eine wesentliche Voraussetzung, um neue Geschäftskontakte aufzubauen oder an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen zu können.
Dienstleistungsunternehmen entscheiden sich häufig für eine Zertifizierung der Servicequalität und Kundenzufriedenheit.

ISO 14001 definiert Mindestanforderungen an ein Umweltmanagementsystem, die von jedem zertifizierten Unternehmen umgesetzt werden müssen, um die Kundenzufriedenheit sowie weitere Anforderungen an die Produkt- bzw. Dienstleistungsqualität zu erfüllen. So sind beispielsweise die nachfolgenden 6 Verfahren obligatorisch zu dokumentieren:

  • Umweltsziele
  • Lenkung der Dokumente
  • Umweltanforderungen, Gesetzte
  • Lenkung der Qualitätsaufzeichnungen
  • Durchführung interner Audits
  • Lenkung fehlerhafter Produkte
  • Korrekturmaßnahmen
  • Vorbeugungsmaßnahmen
  • Management Review (Managementbewertung)

Welche neuen Normenpunkte
werden bei Zertifizierung ISO 9001:2015 geprüft?

Als wesentliche Neuerung sind nachstanden fünf Normenpunkt/Abschnitte hervorzugeben:

  1. Verstehen der Erfordernisse und Erwartungen interessierter Parteien (Abschnitt 4.2)
  2. Risiko und Chancen (Abschnitt 6.1)
  3. Planung von Änderungen (Abschnitt 6.3)
  4. Wissen der Organisation (Abschnitt 7.1.6)
  5. Festlegungen zu Tätigkeiten nach der Lieferung des Produkts bzw. Erbringung der Dienstleistung (Abschnitt 8.5.5)

Alle  Anforderungen, die im Rahmen der Zertifizierungen geprüft werden, sind in der ISO 14001:2015 Norm enthalten. Dieses Dokument können Sie vom Beuth Verlag erwerben.
Für den Fall, dass Sie für die Einführung oder Umstellung der ISO 14001:2015 Unterstützung benötigen; unsere erfahren Berater unterstützen Sie gerne dabei. Weitere Informationen zu unseren Beratungsleistungen finden Sie hier.

Warum sollte sich Ihr Unternehmen für eine Zertifizierung ISO 14001
durch DIQZ entscheiden?

Ihre Vorteile ➦

Kundenorientierung

Kundenorientierung wird bei uns GROSS geschrieben.
Wir sind flexibel und gehen auf Ihre Wünsche gerne individuell ein!

Expertise

DIQZ arbeitet ausschließlich mit erfahrenen und motivierten Lead-Auditoren mit langjähriger Berufserfahrung.

Beratung

Wir lassen Sie bei einer in Ihrem Unternehmen noch vorhandenen Abweichungen zur Norm nicht alleine. Gerne stehen wir Ihnen bei der Behebung von Abweichungen, der Erstellung von erforderlichen Dokumenten und bei der Einführung von Prozessen zur Verfügung.

Prüfzeichen

Unser attraktives und anerkanntes Prüfzeichen können Sie ohne Aufpreis für ihre Marketingaktivitäten verwenden. Das schafft Vertrauen bei Neukunden und bindet Bestandskunden.

Hohe Qualität zu niedrigem Preis

Mit DIQZ können Sie im Vergleich zu anderen Zertifizierungsgesellschaften (TÜV, DEKRA, SGS, etc.) 20 bis 40 Prozent an Zertifizierungskosten einsparen. Wir haben unsere Prozesse optimiert und verzichten auf kostspielige Akkreditierungen.

ZERTIFIZIERUNG DIN EN ISO 14001
So läuft Ihre ISO 14001 Zertifizierung ab:

  • Voraudit (optional)

    Bei uns können Sie sich entscheiden, ob Sie vor der Zertifizierung ein Voraudit wünschen.

    Der DIQZ Auditor führt auf Ihren Wunsch ein Voraudit in Ihrem Unternehmen durch. Sie erhalten somit bereits vor der Zertifizierung kostbare Informationen über den Status Quo bzgl. der Einhaltung der Norm ISO 14001 in Ihrem Unternehmen. In Abhängigkeit von den Ergebnissen kann im Anschluss die Zertifizierung eingeleitet werden.
    Für den Fall, dass der Auditor Divergenzen entdeckt hat, die vor einer Zertifizierung abgestellt werden müssen, können wir Sie auch hierbei unterstützen.

  • Stufe 1 Audit

    Das Zertifizierungsverfahren verläuft in zwei Stufen. Im sogenannten Stufe 1 Audit prüft der DIQZ Auditor, ob die Dokumentation Ihres Umweltmanagementsystems den Anforderungen der Norm ISO 14001 entspricht.

  • Stufe 2 Audit

    Sofern hier alle Anforderungen erfüllt sind, wird in der Stufe 2 die praktische An­wendung und Wirksamkeit auditiert. In Abhängigkeit der Unternehmensgröße plant der Auditor, ob die Stufe 1 und Stufe 2 getrennt oder hintereinander durchzuführen sind.

  • Prüfbericht und Zertifizierung

    Nach erfolgreicher Zertifizierung erhält Ihr Unternehmen unser DIQZ Zertifikat und ein Prüfzeichen für das Umweltmanagementsystem gemäß DIN EN ISO 14001. Es bescheinigt die Normkonformität und Funktionsfähigkeit Ihres Qualitätsmanagementsystems.

  • Überwachungsaudit

    Im Rahmen jährlicher Überwachungsaudits überprüfen wir die kontinuierliche Optimierung der Prozesse, die Aufrechterhaltung der Normkonformität in Ihrem Unternehmen und die Umsetzung der im Vorjahres-Prüfbericht aufgeführten Punkte.

Wie hoch ist der Zertifizierungsaufwand?
Der Zertifizierungsaufwand hängt in erster Linie von folgenden Parametern ab:

  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Anzahl der Standorte
  • Komplexität der Leistung
  • Durchführung von Forschung und Entwicklung

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QM / UM Lexikon
Vorteile und Aufgaben ISO 14001 Zertifizierung

Die DIN EN ISO 14001 verlangt von Ihnen, dass Sie als Unternehmen/ Unternehmensleitung eine Qualitätspolitik kommunizieren, leben und sich stetig an dieser orientieren.

Die QM-Politik soll für den Zweck und die Umgebung Ihres Unternehmens angemessen sein. D.h. die Umsetzung und Definition der QM-Politik darf sich nicht als nachteilig auf Ihr Unternehmen auswirken. Sie sollen sich nicht grundlegend verändern oder die Politik auf Dauer nicht einhalten können.

Des Weiteren schreibt die Norm eine Integration und die Verpflichtung vor, das QM-System fortlaufend zu verbessern (=Kontinuierlicher Verbesserungsprozess KVP). Die meisten Unternehmen machen das schon intuitiv, hier gilt es jedoch, dieses auch schriftlich zu fixieren.

Die QM-Politik muss für alle Mitarbeiter und interessierte Parteien zugänglich und verständlich sein.

Und wie ist diese QM-Politik nun zu verfassen? Ganz gewiss machen Sie sich in Ihrem laufenden Planungsprozess Gedanken, wie Sie Ihre Arbeitsvorgänge gezielter und kundenorientierter auszuführen und wie Sie Prozessvereinfachungen und daraus resultierende Kosteneinsparungen erzielen können. Dies sind bereits gute Ansätze, die Sie in einer QM-Politik beschreiben können. Lassen Sie sich von bereits getätigten Erfolgen inspirieren, dies gilt sowohl im internen als auch externen Bereich.

Um eine erfolgreiche Zertifizierung in der ISO 9001 zu erhalten, scheibt die Norm die Definition von Qualitätsziele vor. Was bedeutet dies für Sie und welche Herangehensweise an diese Thematik ist die Effektivste?

Die wohl bekannteste Methode ist das SMART-Prinzip.

SMART bedeutet in diesem Zusammenhang…

S spezifisch
M messbar
A akzeptiert
R realistisch
T terminiert

Eine Anwendung nach diesem Schema ist unkompliziert, verständlich und leicht umsetzbar. Stellen Sie sich vor, Sie wollen beispielsweise den Umsatz von Metallbauteilen in Ihrem Unternehmen erhöhen, da dort die größten Gewinnspannen generiert werden. Nun werden Sie dieses Ziel weiter konkretisieren müssen, damit Sie alle daran beteiligten Personen von Ihrem Ziel und den dazugehörigen Aufgaben überzeugen können und eine spätere Auswertung des Erfolges sichtbar wird.

Bsp. Verbesserung der Einhaltung der zugesagten Liefertermine von bisher 80 % auf 90 % im Monatsschnitt ab 01/2019.

Dieses Ziel ist spezifisch, die Liefertermine (geplant und Ist) sind aus dem IT-System auswertbar, die Steigerung um 10 % erscheint realistisch und das Ziel ist terminiert. Von den verantwortlichen Abteilungen muss das Ziel als akzeptabel angesehen werden.

Für die Mitarbeiter in den betroffenen Abteilungen gibt es dazu konkrete Arbeitsanweisungen. Bringen Sie also Ihre Ziele auf den Punkt.

Des Weiteren wird nach der ISO 9001 im Kapitel 6.2.2 gefordert, dass Sie den Weg zur Zielerreichung bestimmen.Sie definieren in diesem Punkt die Aktivitäten und den Aufwand, materiell oder immateriell, der zur Umsetzung der Ziele erforderlich ist.

Qualitätsmanagementziele können definiert werden in Hinblick auf die Kunden, Produkte, den Absatz, die Mitarbeiter, den Partnern, die Prozesse usw.

Ein Umweltmanagementsystem (UMS) ist der Teil des gesamten Managementsystems, der die Organisationsstruktur, Zuständigkeiten, Verhaltensweisen, förmlichen Verfahren, Abläufe und Mittel für die Festlegung und Durchführung der Umweltpolitik einschließt. Die Umweltmanagementnormen ISO 14001: 2015 (bzw.EMAS) sind sehr ähnlich strukturiert wie die Norm für Qualitätsmanagementsysteme (ISO 9001). Qualitätsmanagementsysteme können daher vergleichsweise einfach um das Umweltmanagement ergänzt werden

Eine Zertifizierung im Bereich des Umweltmanagement spiegelt ein großes Vertrauen in zukunftsbezogenen Themen Ihres Unternehmens wider. Denn wer sich mit dem Umweltmanagement befasst, befasst sich zugleich mit Ressourcenschonung und nachhaltigem Wirtschaften.

Ist das entsprechende Umwelt-Managementsystem bei Ihnen intergiert, lassen sich durch Rückverfolgung der einzelnen Prozessschritte in Form von Verfahrensanweisungen, Kostenfaktoren identifizieren und ggf. reduzieren oder abstellen. Dies stellt für Sie als Unternehmen einen erheblichen Kostenvorteil dar und fördert ihre Produktivität in allen Bereichen.

Mit Hilfe der Aufdeckung von umweltbezogenen Chancen und Risiken, können frühzeitig entsprechende Maßnahmen ergriffen und die Aufrechterhaltung des Umweltmanagementsystem gesichert werden. Hierbei handelt es sich beispielsweise um:

  • Den Handel mit Ressourcen sowie Materialien (Ökopapier, nicht alles ausdrucken)
  • Reduktion oder Umschichtungen bei der Abwasser- oder Abfallentsorgung
  • Veränderungen beim Ausstoß von Emissionen
  • Wechsel vom Standardstrom zu Ökostrom
  • Unternehmensflotte auf E-Mobil umstellen
  • Fahrräder für Mitarbeiter bereitstellen mit der „Chef lebt vor“ Devise
  • Verkürzung von Lieferwegen durch besseres Supply-Chain-Management
  • Integration von online Weiterbildungen zur Reduktion von Dienstreise, Nutzungen von Skype, FaceTime o.ä.

Eine vorläufige Investition in neue Ideen kann sich langfristig als kostengünstiger herausstellen als an alten Gewohnheiten festzuhalten und Sie verlieren nicht den Anschluss an den technischen Fortschritt.

Kontinuierliche und andauernde Verbesserungen machen Ihr UMS agil und interessant weit über die internen Prozesse hinaus. Sie heben sich von der Handlungsweise ihrer Konkurrenten ab und bilden einen Mehrwert, der werbewirksam eingesetzt werden kann.

Grundsätzlich kann jeder ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) einführen. Die Norm beschränkt sich dort nicht nur auf große Industrieunternehmen, auch kleine Firmen mit nur drei Mitarbeitern, Kinos, Gaststätten, Apotheken oder Vereine können ein gut etabliertes QMS haben.

Die Motive zur Einführung eines QMS sind so vielfältig, wie die Unternehmen selbst.  Diese können sein:

  • Vorgaben von Lieferanten,
  • Einstiegsvoraussetzungen, um mit externen Partnern/Behörden zusammenarbeiten zu können,
  • Der Wunsch nach strafferen Prozessen und deren Transparenz, auch um eine gute und schnelle Einarbeitung neuer Mitarbeiter zu gewährleisten,
  • Prüfsiegel ISO 9001 für Marketingzwecke,
  • Sicherung der Arbeitsplätze durch das positive Image nach außen,
  • Kostenreduktion und damit die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit.

Die Integration des QMS ist jedoch keine Garantie dafür, dass Ihr Unternehmen eine bessere Qualität als die Mittbewerber herstellt oder über eine bessere Wettbewerbspositionierung verfügt.Eine fehlende Akzeptanz durch interne Barrieren, auch vom Management aus, hat negative Folgen und der gewünschte Erfolg bleibt aus. Hier ist es, wie bei der Einführung einer neuen Software. Jeder einzelne Mitarbeiter muss von dem System überzeugt sein. Mitarbeiter sollen mit in den QMS-Planungsprozess integriert werden, um so die optimale Verbesserungstaktik in alle Bereiche des Unternehmens zu verteilen.

Vorteile eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) aus den verschiedenen Sichten:

Unternehmen Mitarbeiter Kunden
    • Klare Übersicht der internen Abläufe und dadurch transparente Arbeitsweise, auch mit Vorteilen bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter
    • Festlegung der Zuständigkeiten und Schnittstellen fördert die Zusammenarbeit
    • Kostensenkung durch Fehlervermeidung und kontinuierlichen Verbesserungen (KVP)
    • Regelmäßige Verbesserungen mit sich wiederholenden Kontrollen
    • Erhöhung der Kunden-zufriedenheit durch Fehlervermeidung oder Fehlererkennung durch QM-Kontrollen
    • Durch die klar definierten Führungsstrukturen, Verantwortlichkeiten und Prozessbeschreibungen vereinfacht sich die interne Abstimmung und Kommunikation. Jeder Mitarbeiter kennt seine Prozessschritte und Verantwortlichkeiten
    • Förderung der Mitarbeiter durch Beteiligung am Design des QMS und der aktiven Mitwirkung am KVP.
    • Arbeitsplatzsicherung in Form von Einhaltung der Qualitätsrichtlinien
    • Motivation durch Übertragung von Verantwortlichkeiten
    • Der Kunde erkennt am Qualitätssiegel ISO 9001, dass in diesem Unternehmen „Qualität“ einen hohen Stellenwert einnimmt
    • Die Transparenz der Ergebnisse aus dem QMS schafft Vertrauen auf längere Sicht
    • Eine langfristige, vertrauensvolle Kundenbeziehung durch gestiegenes Ansehen beim Kunden
    • Wer sich mit den Themen der Zukunft auseinandersetzt und dem Kunden die langfristige Perspektive der Zusammenarbeit bietet wird auch höhere Einnahmen aus diesen Vorteilen erzielen

Sie haben sich dafür entschieden, Ihr Unternehmen langfristig erfolgreich auszurichten und wollen ein Qualitätsmanagementsystem einführen? Bevor Sie jedoch loslegen können, empfiehlt es sich die folgenden Schritte zu beachten und in die weitere Planungeinfließen zu lassen.

Als jahrelanger Berater von kleinen und mittelständischen Unternehmen kennen wir die Problematik des ersten Schrittes. Wir führen Sie in unserer Beratung an die Anforderungen der Norm heran und lassen Sie mit Ihren Fragen nicht allein.

Die DIN EN ISO 9001 erfordert keine offizielle Nennung eines Qualitätsmanagement-beauftragten in Ihrem Unternehmen, jedoch hat sich aus der Erfahrung gezeigt, dass eine verantwortliche Person die Leitung des Projektes übernehmen sollte. Der Qualitäts-managementbeauftragte (QMB) ist in diesem Fall der Ansprechpartner für alle Themen und Anforderungen bezüglich Ihres QMS, sowohl intern als auchextern. Wer die Aufgabe als QMB übernimmt,hat die Chance sich beruflich weiter zu entwickeln,durch die Erkenntnisse und Erfahrungen, die sich bei der Arbeit in neuen Themengebieten ergeben.

Die Einführung eines QMS ist ganz klar als ein Projekt zu einzustufen. Projekte stechen durch ihre Einmaligkeit, Begrenztheit der Ressourcen oder auch dem interdisziplinären Handeln hervor. Die Begrenztheit der Ressource Zeit soll hier weiter erläutert werden. Es ist möglich, ein QMS in einem Monat oder im Zeitraum bis ein Jahr einzuführen. Dies hängt ab von der Unternehmensgröße, vom Reifegrad der Organisation und vor allem auch der Bereitschaft aller Mitarbeiter bei der Umsetzung der Anforderungen.

Eine rechtzeitige Kontaktaufnahme mit der von Ihnen bevorzugten Zertifizierungsstelle ist noch vor Beginn der Einführung des QMS zu empfehlen. Die Zertifizierungsstellen brauchen eine gewissen Vorlaufzeit, um mit Ihnen die Audit-Termine zu vereinbaren.

Wir sind der richtige Ansprechpartner und stehen Ihnen bei Fragen zur Einführung des QMS als auch zur Zertifizierung jederzeit zur Verfügung.Wir bieten beide Dienstleistungen kompetent und kostengünstig aus einer Hand, auch kurzfristig.

Sie haben intern den QMB benannt. Der Termin für das externe Audit steht. Wie geht es jetzt weiter?

Der QMB hat jetzt die Aufgabe, alle erforderlichen Dokumentationen, Prozesse und Grafiken zu erstellen, anzupassen und in den betrieblichen Abläufen zur Anwendung zu bringen.Dies ist die wichtigste Aufgabe um eine spätere Zertifizierung zu erhalten.

Im nächsten Schritt erfolgt das interne Audit. Es bildet einen wichtigen Grundstein für die Managementbewertung und muss sich über das komplette QMS erstrecken. An dieser Stelle können Anpassungen noch einfach vorgenommen werden. Nach dem internen Audit erfolgt das Zertifizierungsaudit.Hierwerden die erarbeiteten Beschreibungen der betrieblichen Abläufe auf Vollständigkeit und Sinnhaftigkeit überprüft.

Des Weiteren ist den Dokumenten ein unternehmensspezifisches Organigramm, eine Auflistung der interessierten Parteien und derChancen und Risiken des Unternehmenssowie die Beschreibung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses beizulegen.

Ist das Zertifizierungsaudit bestanden, dann stellt die Zertifizierungsstelle dem Unternehmen das Zertifikat aus, dass bei jährlicher Prüfungeine Gültigkeit von drei Jahren besitzt.

Hindernisse bei der Umsetzung des QMS

Der Aufbau des QM-Systems ist von einigen wichtigen Erfolgsfaktoren abhängig. Die Geschäftsführung muss das Projekt und die dafür notwendigen Ressourcen bereitstellen und deren Einführung durch klare Aussagen unterstützen.

Alle involvierten Mitarbeiter sind dazu angehalten während der Einführung konkrete Verbesserungen zu kommunizieren und bei der Umsetzung mitzuhelfen. Diesist auch eine Wertschätzung der jeweiligen Mitarbeiter und kann deren Motivation erhöhen, da sie in das QMS-Projekt einbezogen werden und die Grundsubstanz von Anfang begleiten und verstehen.

Der QMB muss das Qualitätsmanagementsystem sowohl fachlich, wie auch organisatorisch überwachen. Dazu müssen tiefgehende Kenntnisse über Qualitätsmanagement, Normkenntnisse und Methodenkenntnisse im Projektteam vorhanden sein.

In der Vorbereitung soll die Zertifizierungsstelle ausgewählt werden und ein rechtzeitiger Vertragsabschluss zustande kommen um die darauffolgenden Phasen zu terminieren.

Besteht noch Unsicherheit bezüglich der Aufgaben zum Erhalt des Zertifikates, kann optional ein Voraudit absolviert werden. Das Voraudit ist kein Bestandteil des eigentlichen Zertifizierungsaudits. Es dient lediglich als freiwillige Vorabprüfung.Dabei sollen eventuelle Unsicherheiten aufgedeckt und überwunden werden.Eine Anpassung der Abläufe an die Norm kann an dieser Stelle noch ohne Zeitdruck vorgenommen werden.

Die Zertifizierungsstelle fixiert den zeitlichen und inhaltlichen Ablauf des Audits durch einen Auditplan.

Das Zertifizierungsaudit teilt sich in 2 Stufen.

Inder Audit Stufe 1 erfolgt eine Prüfung der relevanten Dokumente auf Ihre Vollständigkeit und Normkonformität, eventuelle Anpassungen können in dieser Stufe nur noch mit einem begrenzten Zeitfenstervorgenommen werden.

Empfohlen ist, das Audit Stufe1 und das Stufe 2 nicht mehr als drei Monate zu trennen.

Das Audit Stufe 2 findet erst nach erfolgreichem Abschluss der Stufe 1 statt.

Inhalt:

  • Unternehmensprofil
  • Organigramm
  • Geltungsbereich des Unternehmens
  • Nicht anwendbare Normenkapitel
  • Nachweis über die vorhandenen Dokumente
  • Kern-, Unterstützungsprozesse sowie Managementprozesse inkl. Wechselwirkung
  • Managementbewertung
  • Angaben zum internen Audit
  • Vorgaben für die folgenden Audits
  • Verbesserungspotenziale

Nach erfolgreicher Zertifizierung erhält Ihr Unternehmen das Zertifikat und ein Prüfzeichen für das Qualitätsmanagementsystem gemäß ISO 14001. Es bescheinigt die Normkonformität und Funktions­fähigkeit Ihres Qualitätsmanagementsystems.

Die DIN EN ISO 14001:2015 sieht eine in regelmäßigen Abständen durchzuführende Managementbewertung vor. Der Begriff und die Anforderungen, die sich aus der Norm ergeben sind nicht klar beschrieben und wir möchten in diesem Abschnitt etwas Licht ins Dunkel bringen.

Aufgabe in diesem Bereich ist die Bewertung des Qualitätsmanagementsystems durch die oberste Leitung, sprich der Geschäftsführung. Es werden keine einzelnen Personen bewertet, sondern nur das System. Ferner wird davon abgeraten, die Bewertung durch dem QMB durchführen zu lassen, da er als Verantwortlicher des QMS zu stark selbst involviert ist und deshalb eine objektive Bewertung schwierig erscheint.

Zum Begriff von „regelmäßigen Abständen“, in denen die Managementbewertung durchzuführen ist,findet man auch in der Norm keine klare Aussage.Wir als Zertifizierer verlangen eine jährliche Bewertung des Qualitätsmanagementsystems. Diese Herangehensweise hat sich bei vielen Unternehmen als sinnvoll etabliert.

In der Bewertung wird der Frage nachgegangen, ob das QMS in Leistung und Wirksamkeit den aktuellen Ansprüchen gerecht wird oder eine Anpassung nach Kapitel 9.3.2 der ISO Norm empfehlenswert ist. Inhalt ist auch der Stand der Kundenzufriedenheit und, ob es eine Veränderung der internen und externen Anspruchsgruppen für das Unternehmen gibt, sowie ein Resümee über Leistungen externer Anbieter und Ergebnisse von Überwachungen und Messungen des QMS.

Die Ergebnisse der Managementbewertung fließen in den aktuellen und den folgenden Auditberichten ein.

Grundsätzlich sind Arbeitsanweisungen für Ihre Mitarbeiter zu erstellen. Sie enthalten die Beschreibung einer Vorgehensweise um einen Arbeitsprozess auszuführen. Dies erfolgt meistens auch aus dem Grund, dass in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene Fehler im Arbeitsprozess vermieden werden. Des Weiteren sind Arbeitsanweisungen eine optimale Vorgabe für neue Mitarbeiter, um sich schneller und besser in die neuen unternehmensspezifischen Verfahren einarbeiten zu können.

Eine Arbeitsanweisung kann in mehrfacher Form Inhalt von unterschiedlichen Prozessbeschreibungen oder Verfahrensanweisungen sein, aber niemals umgekehrt.

Sie beinhaltet die Integration mehrerer Arbeits-und/oder Verfahrensanweisungen.

In der Prozessbeschreibung wird der Ablauf eines ganzen Prozesses beschrieben inklusive seiner Verantwortlichkeiten und Schnittstellen, Bsp. Einkaufsprozess. Auf die dort enthaltenen Verfahrensanweisungen oder Arbeitsanweisungen wird nur kurz eingegangen oder direkt auf sie verwiesen.

Eine Prozessbeschreibung ist sowohl in schriftlicher als auch grafischer Darstellung möglich. Nutzen Sie bitte immer für die Beschreibung von Prozessen eine durchgängig einheitliche Ausdrucksweise (z.B. bzgl. Organisationseinheit, Produkt, Verfahren etc.). Dadurch sind die Beschreibungen unmissverständlich und schneller zu verstehen.

Der in der Norm enthaltene Begriff „interessierte Parteien“ ist eventuell etwas unglücklich gewählt, jedoch sagt er aus, um was es sich handelt.  Es sind Parteien, die sich für das „Tun“ Ihres Unternehmens interessieren.

Sie als Unternehmen müssen sich bewusst sein,welche interessierte Parteien einen Einfluss auf ihr Handeln besitzt und welche Konsequenzen ein Desinteresse auf ihr weiteres Vorgehen hat.

Einflussreich können sowohl interne als auch externe Interessenten sein. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang auch Mitarbeiter oder z.B. der Zoll oder Behörden, die durch eine gesetzliche Veränderung andere Ansprüche an Ihr Unternehmen stellen. Diese gilt es zu identifizieren und eine geeignete Kommunikation aufrechtzuerhalten beziehungsweise herzustellen. Zu nennen ist des Weiteren, laut der Norm, wie Sie mit den interessierten Parteien in Kontakt bleiben (Telefon, E-Mail, persönliches Gespräch, Meetings).

Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist eine interne Methode, die aber seine volle Wirkungsweise erst in der externen Betrachtung entfaltet.

Der KVP ist nie abgeschlossen, ähnlich dem Stillstand der nie Fortschritt zu bedeuten hat. Eine Veränderung oder Verbesserung kann dabei in kleinen Schritten erfolgen und sich dabei zu einem großen Sprung für das Unternehmen entwickeln.

Warum gilt es diesen Abschnitt in der Norm nicht außer Acht zu lassen?

Der KVP hilft dabei sich aktiv mit der Zukunft und seinen Herausforderungen auseinander zusetzten. Gründe sind oft:

  • die Erhöhung der Kundenzufriedenheit,
  • Steigerung der Produktivität durch Mitarbeiterstimulation,
  • oder der Erhalt von Marktplatzierungen.

Nutzen Sie dabei die Ihnen schon zur Verfügung stehende Ressource, den Mitarbeiter. Erkennt dieinternen Prozesse und ist Ihr kompetentester Berater.

Vorteile des KVP:

  • Motivation der Mitarbeiter, da ihnen gezeigt wird, dass ihre Meinung zählt
  • Wettbewerbsvorteile nach innen und außen
  • Daraus resultierende Arbeitsplatzsicherung

In Teamsitzungen können Ideen, Brainstorming oder auch Visionen genannt werden um einen zukunftsorientierten Ist-Zustand zu simulieren. Dabei stellt man immer die W-Fragen.

  • Wie können wir diesen Prozess verbessern…
  • Was müssen wir machen um …
  • Bis wann soll …
  • Worin müssen wir uns verbessern …
  • Wer hat diese Aufgabe zu übernehmen …

Das Problem, dass fast jeder siebter Mitarbeiter schon innerlich gekündigt hat, ist weit verbreitet. Versuchen Sie diese Mitarbeiter wieder zu mobilisieren und geben Sie Anreize,dass sie sich in dem Veränderungsprozess einbringen. Eine Prämie bilden dort eine gute Grundlage, denn auch der Mitarbeiter möchte durch die Ideenbeisteuerung gewürdigt werden. Dies könnte zum Aufbrechen alter Arbeitsmuster führen und Ihren neue Kraft für die Umsetzung geben.

Nutzen Sie diese Instrumente um Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Starten Sie jetzt mit dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess und investieren Sie in Ihre Zukunft.

Nutzen Sie dazu unsere Expertise um schnelle Erfolge aus dem KVP zu erzielen.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.
info@diqz.de
T +49(0)431 8880 6065